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Qualitätsmanagement
im Weinberg und im Keller
Während der letzten
Jahre halten im Weinbau immer mehr neue Methoden und Verfahren
zur Qualitätsverbesserung und Erhöhung der Produktivität
Einzug. Dies klingt zunächst ja nicht schlecht, bei genauerem
Hinsehen jedoch merkt man schnell, dass nicht jedes dieser neuen
Verfahren eine wirkliche Verbesserung darstellt. Getreu dem Motto "Weniger
ist mehr" haben wir uns für unseren kleinen Betrieb
vorgenommen, auf möglichst viele dieser Verfahren zu verzichten
und sich unsere Reben und unseren Wein möglichst eigenständig
entwickeln zu lassen. Dies beginnt schon im
Weinberg. Hier versuchen wir durch natürliche Begrünung
sowie der Einsaat von bestimmten nützlichen Pflanzen die
Nährstoffversorgung unserer Reben sicherzustellen, sodass
wir vollständig auf den Einsatz mineralischer Dünger
verzichten können. Hier kommt uns auch das hohe Alter unserer
Rebstöcke zugute, die über ein sehr weitverzweigtes,
tiefes Wurzelsystem verfügen und somit in der Lage sind,
sich auch in schweren Zeiten (z.B. Trockenperioden) ausreichend
zu versorgen.
Ein weiterer
Punkt ist auch der tiefgründige,
schwere Boden im Oestricher Doosberg und die gute Lage unserer
Weinberge (100% Erstes Gewächs). Dies kommt uns bei den
immer wärmer und trockener werdenden Sommern zugute, da
der Riesling eine Rebsorte ist, die "Stress" (durch
Trockenheit, große Hitze, etc.) nicht gut verträgt.
Seit 2007 werden nur noch Pflanzenschutzmittel verwendet, die
auch im biologischen Weinbau benutzt werden dürfen. Gegen
tierische Schädlinge
setzen wir auf die selbstregulierenden Kräfte der Natur
indem wir darauf achten die Nützlinge zu schonen, auf den
Einsatz von Herbiziden verzichten wir vollständig! |
Was
im Weinberg gilt, setzt sich auch im Keller fort, so versuchen
wir auch hier, den Wein möglichst wenig zu belasten. Unsere Trauben werden
von Hand gelesen, von Hand auf die Kelter geladen und der Most
wird ohne Pumpe in die Gärtanks gefüllt. Natürlich
können wir nicht komplett auf den Einsatz von Pumpen und
Filtern verzichten, aber wir beschränken uns nur auf das,
was wirklich nötig ist, so wurde unser 2004er nur zweimal
filtriert bis er in der Flasche war. So erhoffen wir uns, durch
möglichst behutsamen und schonenden Umgang mit unseren
Reben und Mosten einen sauberen und typischen Rheingauer Riesling
zu erzeugen. Auf unnötige Schönungsmittel oder
sonstige Zusätze verzichten wir hierbei generell, lediglich
die erforderlichen Maßnahmen wie Klärschönung
und Bentonitschönung, ohne die es schwer möglich wäre
einen sauberen Wein herzustellen, finden bei uns Anwendung
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